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Finanzen

Forward-Darlehen-Rechner

Forward-Zins aus Vorlaufzeit und Monatsaufschlag, dazu Rate, Zinskosten und Restschuld nach der Zinsbindung, Mehrkosten des Aufschlags und der Break-even-Zins.

Aktualisiert 26.09.2026 Daten bleiben lokal Kostenlos

Richtwerte aus der Marktpraxis, keine gesetzlichen Größen: üblich sind etwa 0,01–0,03 %-Punkte je Monat Vorlaufzeit, viele Banken berechnen die ersten rund 12 Monate ohne Aufschlag. Maßgeblich ist das Angebot Ihrer Bank.

Forward-Zinssatz3,74 % p.a.

3,50 % aktuell + 0,24 %-Punkte Aufschlag

12 aufschlagspflichtige Monate × 0,02 %-Punkte = 0,24 %-Punkte

Mit Forward-Darlehen

Monatliche Rate956,67 €
Zinskosten (10 J.)66.383,74 €
Restschuld151.583,74 €

Ohne Aufschlag (Referenz)

Monatliche Rate916,67 €
Zinskosten (10 J.)62.189,16 €
Restschuld152.189,16 €
Mehrkosten durch Forward-Aufschlag4.194,58 €
Monatliche Mehrbelastung40,00 €

Das Forward-Darlehen lohnt sich, wenn der Zins für die Anschlussfinanzierung bis zur Auszahlung in 24 Monaten über 3,74 % steigt.

Hinweis: Die Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Forward-Darlehen?

Ein Forward-Darlehen sichert schon heute einen Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung, die erst in bis zu 60 Monaten ausgezahlt wird. Dafür verlangen Banken einen Forward-Aufschlag von etwa 0,01–0,03 %-Punkten je Monat Vorlaufzeit; viele berechnen die ersten rund 12 Monate ohne Aufschlag.

Wann lohnt sich ein Forward-Darlehen?

Wenn der Zins bis zur Auszahlung über den Forward-Zins steigt. Beispiel: 3,2 % heute plus 0,24 %-Punkte Aufschlag ergeben 3,44 %; liegt der Marktzins bei Auszahlung höher, hat sich die Absicherung gelohnt, liegt er niedriger, wäre Abwarten günstiger gewesen. Es bietet Planungssicherheit, ist bei sinkenden Zinsen aber nachteilig.

Wie rechnet der Rechner den Forward-Aufschlag?

Aufschlag = (Vorlaufzeit − aufschlagsfreie Monate) × Aufschlag je Monat. Voreingestellt sind 0,02 %-Punkte je Monat und 12 aufschlagsfreie Monate – bei 24 Monaten Vorlauf also 12 × 0,02 = 0,24 %-Punkte. Das sind Richtwerte aus der Marktpraxis; tragen Sie die Konditionen aus dem Angebot Ihrer Bank ein.

Werden meine eingegebenen Beträge irgendwo gespeichert?

Nein. Alle Berechnungen finden ausschließlich lokal in Ihrem Browser statt. Es werden keine Eingabewerte an unseren Server übertragen oder gespeichert. Sie können sensible Finanzdaten bedenkenlos eingeben.

Ratgeber

Was ist der Forward-Darlehen-Rechner?

Der Forward-Darlehen-Rechner berechnet, was es kostet, sich heute den Zins für eine Anschlussfinanzierung zu sichern, die erst in einigen Monaten ausgezahlt wird: Forward-Zins, Monatsrate, Zinskosten und Restschuld in der neuen Zinsbindung sowie die Mehrkosten des Forward-Aufschlags.

Wie funktioniert der Forward-Darlehen-Rechner?

Geben Sie den Darlehensbetrag bei Auszahlung (meist die Restschuld zum Ende der alten Zinsbindung), den aktuellen Zinssatz ohne Vorlauf, die Vorlaufzeit bis zur Auszahlung, den Aufschlag je Monat Vorlaufzeit, die aufschlagsfreien Monate, die neue Zinsbindung und die Anfangstilgung ein. Der Rechner ermittelt den Forward-Aufschlag = (Vorlaufzeit − aufschlagsfreie Monate) × Aufschlag je Monat, addiert ihn zum aktuellen Zins und rechnet das Annuitätendarlehen (Monatsrate = Betrag × (Zins + Tilgung) / 12) über die Zinsbindung durch – einmal mit Forward-Zins, einmal ohne Aufschlag als Referenz. Voreingestellt sind 0,02 %-Punkte je Monat und 12 aufschlagsfreie Monate; das sind Richtwerte aus der Marktpraxis, keine gesetzlichen Größen.

Wichtige Daten und Fakten

Forward-Aufschlag: je nach Bank etwa 0,01–0,03 %-Punkte je Monat Vorlaufzeit, bei vielen Anbietern sind die ersten rund 12 Monate aufschlagsfrei. Vorlaufzeit: meist bis 60 Monate. Der Forward-Zins ist zugleich die Break-even-Schwelle: Liegt der Marktzins bei Auszahlung darüber, hat sich das Forward-Darlehen gelohnt, liegt er darunter, wäre Abwarten günstiger gewesen. Abnahmepflicht: Wer das Darlehen nicht abruft, muss in der Regel eine Nichtabnahmeentschädigung zahlen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

So berechnen Sie ein Forward-Darlehen Schritt für Schritt: 1. Darlehensbetrag bestimmen: die Restschuld am Ende der aktuellen Zinsbindung laut Tilgungsplan – dieser Betrag wird mit dem Forward-Darlehen abgelöst. 2. Vorlaufzeit festlegen: die Monate zwischen Vertragsabschluss und Auszahlung, üblich sind 12 bis 60 Monate. 3. Aufschlag der Bank eintragen: je Monat Vorlaufzeit etwa 0,01–0,03 %-Punkte; viele Banken berechnen die ersten rund 12 Monate nichts. 4. Forward-Zins berechnen: aktueller Zins + (Vorlaufzeit − aufschlagsfreie Monate) × Aufschlag je Monat. 5. Zinsbindung und Anfangstilgung wählen. 6. Ergebnis lesen: Monatsrate, Zinskosten und Restschuld am Ende der Zinsbindung mit Forward-Zins und zum Vergleich ohne Aufschlag; die Differenz sind die Kosten der Zinssicherung. 7. Entscheidung: Das Forward-Darlehen lohnt sich nur, wenn der Zins bis zur Auszahlung über den Forward-Zins steigt – es ist eine Absicherung, keine Ersparnis mit Garantie.

Berechnungsbeispiel

Restschuld 180.000 € in 24 Monaten, aktueller Zins 3,2 %, Aufschlag 0,02 %-Punkte je Monat, 12 aufschlagsfreie Monate: (24 − 12) × 0,02 = 0,24 %-Punkte, Forward-Zins 3,44 %. Zinsbindung 15 Jahre, Tilgung 3 %: Rate = 180.000 × (3,44 % + 3 %) / 12 = 966 € (ohne Aufschlag 930 €). Rechnet die Bank ab dem ersten Monat: 24 × 0,02 = 0,48 → 3,68 %, Rate 1.002 €. Steigt der Marktzins bis zur Auszahlung auf 4,5 %, kostet die Anschlussfinanzierung ohne Forward 180.000 × 7,5 % / 12 = 1.125 € – 159 € bzw. 123 € mehr pro Monat. Liegt er bei Auszahlung unter 3,44 %, wäre Abwarten günstiger gewesen.

Quellen

Offizielle Quellen

Berechnungen basieren auf den geltenden Gesetzen und amtlichen Daten:

Vollständige Methodik unter Methodik.

Geprüft von Konstantin Iakovlev  ·  Zuletzt aktualisiert:

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