Rentenlücke-Rechner
Vergleichen Sie Wunscheinkommen und erwartete Rente: Sie sehen die monatliche Rentenlücke, auch inflationsbereinigt, sowie Kapitalbedarf und nötige Sparrate.
Rentenlücke / Monat (heute)
1.000,00 €
Nötige monatliche Sparrate
403,02 €
Berechnung im Detail
Inflationsbereinigte Betrachtung
Die Berechnung geht von einer Rentenbezugsdauer von 20 Jahren aus. Inflation und Rendite sind Annahmen. Die tatsächliche Rentenlücke hängt von vielen Faktoren ab. Angaben ohne Gewähr.
Hinweis: Die Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen und der erwarteten Nettorente. Sie zeigt, wie viel Sie privat vorsorgen müssen, um Ihren Lebensstandard zu halten.
Wie groß ist die typische Rentenlücke?
Das Rentenniveau liegt bei ca. 48 % des Durchschnitteinkommens. Die meisten Berufstätigen müssen mit einer Lücke von 30-50 % ihres letzten Nettoeinkommens rechnen.
Wie viel muss ich monatlich sparen, um meine Rentenlücke zu schließen?
Der Rechner multipliziert die monatliche Lücke mit 12 Monaten und 20 Jahren Rentenbezug und verteilt dieses Kapital mit Zinseszins auf die Jahre bis zum Rentenbeginn; in der Auszahlphase setzt er keine Zinsen an. Beispiel: 2.500 € Wunscheinkommen und 1.500 € erwartete Rente ergeben 1.000 € Lücke und 240.000 € Kapitalbedarf, bei 25 Jahren Ansparzeit und 5 % Rendite rund 403 € im Monat. Mit 2 % Inflation entsprechen die 2.500 € in 25 Jahren etwa 4.102 €, die reale Lücke steigt auf rund 2.602 € und die Sparrate auf etwa 1.048 €. Diese Variante ist vorsichtig gerechnet, weil der Rechner die Rente selbst nicht mit der Inflation steigen lässt.
Ratgeber
Was ist der Rentenlücke-Rechner?
Der Rentenlücke-Rechner berechnet die Differenz zwischen Ihrem Einkommensbedarf im Ruhestand und der zu erwartenden gesetzlichen Rente.
Wie funktioniert der Rentenlücke-Rechner?
Geben Sie Ihr gewünschtes Nettoeinkommen im Ruhestand und die erwartete gesetzliche Rente ein. Der Rechner berechnet die Lücke unter Berücksichtigung der Inflation und zeigt, welche private Vorsorge nötig ist, um die Lücke zu schließen.
Wichtige Daten und Fakten
Durchschnittliche Rentenlücke: ca. 500-1.000 Euro/Monat. Faustregel: 70-80 % des letzten Nettoeinkommens als Zielbetrag. Inflation reduziert die reale Kaufkraft der Rente.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So berechnen Sie Ihre Rentenlücke Schritt für Schritt: 1. Einkommensbedarf im Ruhestand schätzen: Faustregel: 70-80 % des letzten Nettoeinkommens. Im Ruhestand entfallen Beiträge zur RV, Pendelkosten und ggf. Kredit. Dafür steigen Gesundheitskosten und Freizeitausgaben. 2. Gesetzliche Rente ermitteln: Entnehmen Sie den Wert aus Ihrer jährlichen Renteninformation der DRV. Beachten Sie: Der Bruttobetrag wird um KV/PV (ca. 12,35 %) und ggf. Steuern gemindert. 3. Rentenlücke berechnen: Gewünschtes Nettoeinkommen minus erwartete Nettorente = monatliche Lücke. 4. Inflation berücksichtigen: Bei 2 % Inflation verliert Geld in 20 Jahren ca. 33 % seiner Kaufkraft. 1.000 EUR heute entsprechen in 20 Jahren nur ca. 670 EUR Kaufkraft. 5. Benötigtes Kapital berechnen: Monatliche Lücke x 12 x erwartete Rentendauer (z. B. 20 Jahre) = notwendiges Vermögen. Beispiel: Arbeitnehmer, 42 Jahre, Netto 3.000 EUR, erwartete gesetzliche Nettorente (bei Rentenbeginn mit 67): 1.500 EUR. Gewünschtes Einkommen im Ruhestand (75 %): 2.250 EUR. Rentenlücke: 2.250 - 1.500 = 750 EUR/Monat. Bei 20 Jahren Rentenbezug: 750 x 12 x 20 = 180.000 EUR benötigtes Kapital. Mit Inflation (2 %, 25 Jahre bis Rente): reale Lücke steigt auf ca. 1.230 EUR/Monat. Benötigtes Kapital real: ca. 295.000 EUR. Notwendige monatliche Sparrate (bei 5 % Rendite, 25 Jahre): ca. 496 EUR.
Berechnungsbeispiel
Netto 3.000 EUR, erwartete Nettorente 1.500 EUR, Ziel 75 % (2.250 EUR). Rentenlücke: 750 EUR/Monat. Benötigtes Kapital (20 Jahre Bezug): 180.000 EUR. Mit Inflation (25 Jahre, 2 %): ca. 295.000 EUR, Sparrate ca. 496 EUR/Monat bei 5 % Rendite.
Quellen
Offizielle Quellen
Berechnungen basieren auf den geltenden Gesetzen und amtlichen Daten:
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
- Deutsche Rentenversicherung
- Sozialgesetzbuch (SGB) — gesetze-im-internet.de
Vollständige Methodik unter Methodik.
Geprüft von Konstantin Iakovlev · Zuletzt aktualisiert:
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