Hauskauf-Nebenkosten-Rechner
Kaufnebenkosten beim Hauskauf: Grunderwerbsteuer je Bundesland (Stand 2026), Notar, Grundbuch und optional Makler – in Euro, Prozent und als Gesamtsumme.
Typisch: 3,57% inkl. MwSt (Käuferanteil)
Nebenkostenaufstellung
Grunderwerbsteuer
Bayern: 3,5%
12.250,00 €
Maklerprovision
3,57% inkl. MwSt
12.495,00 €
Notar + Grundbuch
ca. 2,0%
7.000,00 €
Kaufpreis
350.000,00 €
Gesamtnebenkosten
31.745,00 €
ca. 9,1% vom Kaufpreis
Gesamtkosten
381.745,00 €
Hinweis: Die Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch sind die Nebenkosten beim Hauskauf?
Die Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland und Makler etwa 5,5–12 % des Kaufpreises und setzen sich aus Grunderwerbsteuer, Notar-/Grundbuchkosten und ggf. Maklercourtage zusammen.
Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?
Einige Banken finanzieren auch die Nebenkosten (110-%-Finanzierung), verlangen dafür aber deutlich höhere Zinsen. Experten empfehlen, zumindest die Nebenkosten aus Eigenkapital zu bezahlen.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in den einzelnen Bundesländern?
Der Rechner verwendet die Landessätze mit Stand 2026: 3,5 % nur in Bayern; 5,0 % in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen; 5,5 % in Bremen, Hamburg und Sachsen; 6,0 % in Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern; 6,5 % in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Schleswig-Holstein. Beim voreingestellten Kaufpreis von 350.000 € sind das in Bayern 12.250 €, in Nordrhein-Westfalen 22.750 € – allein der Standort macht 10.500 € Unterschied. Mit Makler (3,57 %) und Notar/Grundbuch (2 %) kommen Sie in Bayern auf 31.745 € Nebenkosten, das sind 9,07 % des Kaufpreises.
Ratgeber
Was ist der Hauskauf-Nebenkosten-Rechner?
Der Hauskauf-Nebenkosten-Rechner berechnet alle Nebenkosten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchgebühren und Maklerprovision.
Wie funktioniert der Hauskauf-Nebenkosten-Rechner?
Geben Sie den Kaufpreis und das Bundesland ein. Der Rechner berechnet alle Nebenkostenposten einzeln und als Gesamtsumme. Die Nebenkosten sollten idealerweise aus Eigenkapital finanziert werden.
Wichtige Daten und Fakten
Grunderwerbsteuer: 3,5-6,5 % je nach Bundesland. Notarkosten: ca. 1,0-1,5 %. Grundbuchkosten: ca. 0,5 %. Makler: gesetzlich auf 50:50 aufgeteilt, typisch je 3,57 % inkl. MwSt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So berechnen Sie die Hauskauf-Nebenkosten Schritt für Schritt: 1. Kaufpreis eingeben: Der notariell beurkundete Kaufpreis. Tipp: Bewegliche Gegenstände (Einbauküche, Markise) separat im Vertrag ausweisen – sie reduzieren die Grunderwerbsteuer-Bemessungsgrundlage. 2. Grunderwerbsteuer nach Bundesland: Bayern: 3,5 %. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen: 5,0 %. Bremen, Hamburg, Sachsen: 5,5 %. Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern: 6,0 %. Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein: 6,5 %. 3. Notarkosten: Ca. 1,0-1,5 % des Kaufpreises (Beurkundung, Vollzug, Treuhandtätigkeit). 4. Grundbuchkosten: Ca. 0,5 % (Eigentumsumschreibung + Grundschuldeintragung). 5. Maklerprovision: Seit 2020 gesetzlich auf 50:50 aufgeteilt. Üblich: 3,57 % inkl. MwSt pro Seite. In manchen Regionen nur 2,38 %. 6. Gesamtnebenkosten: Je nach Bundesland und Makler rund 5,5 % (Bayern ohne Makler) bis gut 12 % (6,5 % Grunderwerbsteuer mit Makler) des Kaufpreises. Diese sollten aus Eigenkapital finanziert werden.
Berechnungsbeispiel
Hauskauf 300.000 EUR in Hessen. Grunderwerbsteuer (6 %): 18.000 EUR. Notar (1,2 %): 3.600 EUR. Grundbuch (0,5 %): 1.500 EUR. Makler (3,57 %): 10.710 EUR. Nebenkosten gesamt: 33.810 EUR (11,3 %).
Quellen
Offizielle Quellen
Berechnungen basieren auf den geltenden Gesetzen und amtlichen Daten:
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
- Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
- Bundesministerium der Finanzen (BMF)
Vollständige Methodik unter Methodik.
Geprüft von Konstantin Iakovlev · Zuletzt aktualisiert:
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