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Mietrechner

Warmmiete aus Kaltmiete, Neben- und Heizkosten berechnen und Mieterhöhungen prüfen: Kappungsgrenze 20 % bzw. 15 %, Wartefrist und zulässige Höchstmiete.

Aktualisiert 09.06.2026 Daten bleiben lokal Kostenlos

Warmmiete berechnen

Warmmiete / Monat

1.050,00 €

Warmmiete / Jahr

12.600,00 €

Kaltmiete800,00 €
+ Nebenkosten150,00 €
+ Heizkosten100,00 €
= Warmmiete1.050,00 €

Mieterhöhung prüfen

Mieterhöhung voraussichtlich zulässig

Erhöhung: 100,00 € (12,5%)

Kappungsgrenze: max. 20% in 3 Jahren

Max. zulässige neue Miete: 960,00 €

Hinweis: Die Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Warmmietbelastungsquote?

Die Warmmietbelastungsquote zeigt, welcher Anteil des Nettoeinkommens für die Warmmiete aufgewendet wird. Experten empfehlen, maximal 30-35 % des Nettoeinkommens für die Miete auszugeben.

Wie berechne ich die Warmmiete?

Die Warmmiete setzt sich aus der Kaltmiete plus Nebenkosten (Betriebskosten) plus Heizkosten zusammen. Im Durchschnitt liegen die Nebenkosten bei ca. 2,50-3,50 Euro pro Quadratmeter.

Um wie viel darf die Miete in einem laufenden Mietverhältnis steigen?

Bei einer Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 BGB) darf die Kaltmiete innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 % steigen, in Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt laut Landesverordnung um höchstens 15 %; außerdem muss sie bei Wirksamwerden der Erhöhung seit mindestens 15 Monaten unverändert sein. Mit den Voreinstellungen ist eine Erhöhung von 800 € auf 900 € (12,5 %) danach zulässig – möglich wären bis 960 € bzw. 920 € im angespannten Wohnungsmarkt. Gab es in den letzten drei Jahren bereits eine Erhöhung, tragen Sie als aktuelle Miete die Miete von vor drei Jahren ein, denn darauf bezieht sich die Kappungsgrenze. Ob die neue Miete die ortsübliche Vergleichsmiete laut Mietspiegel übersteigt, prüft der Rechner nicht.

Ratgeber

Was ist der Mietrechner?

Der Miet-Rechner berechnet die Warmmiete aus Kaltmiete und Nebenkosten oder ermittelt die Quadratmetermiete zum Vergleich mit dem Mietspiegel.

Wie funktioniert der Mietrechner?

Geben Sie Kaltmiete, Betriebskosten und Heizkosten ein. Der Rechner berechnet die Warmmiete und den Preis pro Quadratmeter. Ein Vergleich mit dem örtlichen Mietspiegel zeigt, ob Ihre Miete angemessen ist.

Wichtige Daten und Fakten

Durchschnittsmiete Deutschland 2026: ca.Durchschnittliche Nettokaltmiete: 7,28 Euro/qm (Zensus 2022); bei Neuvermietung und in Großstädten deutlich mehr, z. B. München im Schnitt 12,89 Euro/qm. Betriebskosten: ca. 2,50-3,50 Euro/qm. Mietpreisbremse: max. 10 % über ortsüblicher Miete.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

So berechnen Sie Ihre Mietkosten Schritt für Schritt: 1. Kaltmiete eingeben: Die reine Miete ohne Nebenkosten laut Mietvertrag. 2. Betriebskosten addieren: Grundsteuer, Müllabfuhr, Wasser/Abwasser, Hausmeister, Gebäudeversicherung, Treppenhausreinigung u. a. Durchschnitt: ca. 2,50-3,50 EUR/qm. 3. Heizkosten addieren: Je nach Energieart und Verbrauch ca. 1,00-2,00 EUR/qm. 4. Warmmiete = Kaltmiete + Betriebskosten + Heizkosten. 5. Quadratmeterpreis berechnen: Kaltmiete / Wohnfläche = EUR/qm. Vergleichen Sie mit dem örtlichen Mietspiegel. 6. Mietpreisbremse prüfen: In angespannten Wohnungsmärkten darf die Miete bei Neuvermietung max. 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen: Neubau und umfassende Modernisierung. 7. Mietanteil am Einkommen: Empfehlung: max. 30 % des Nettoeinkommens für die Warmmiete.

Berechnungsbeispiel

70-qm-Wohnung in München. Kaltmiete: 980 EUR (14 EUR/qm). Betriebskosten: 210 EUR (3,00 EUR/qm). Heizkosten: 98 EUR (1,40 EUR/qm). Warmmiete: 1.288 EUR/Monat.

Quellen

Offizielle Quellen

Berechnungen basieren auf den geltenden Gesetzen und amtlichen Daten:

Vollständige Methodik unter Methodik.

Geprüft von Konstantin Iakovlev  ·  Zuletzt aktualisiert:

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