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Gehaltserhöhung-Rechner

Monatsbrutto und Erhöhung in Prozent oder Euro eingeben: Sie sehen das neue Brutto, das Plus pro Monat und Jahr und Ihr Netto vorher und nachher (2026).

Aktualisiert 26.09.2026 Daten bleiben lokal Kostenlos

Brutto-Erhöhung / Monat

+ 175,00 €

(5,0 %)

Netto-Erhöhung / Monat

+ 96,11 €

(4,1 %)

Detailübersicht

Altes Brutto / Monat3.500,00 €
Neues Brutto / Monat3.675,00 €
Brutto-Erhöhung / Jahr+ 2.100,00 €
Netto 2026
Netto vorher / Monat2.333,25 €
Netto nachher / Monat2.429,36 €
Mehr Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer / Monat+ 40,83 €
Mehr Sozialabgaben / Monat+ 38,06 €
Netto-Erhöhung / Monat+ 96,11 €
Netto-Erhöhung / Jahr+ 1.153,29 €
Davon netto (Anteil am Brutto-Plus)54,9 %

Netto nach Lohnsteuer (Tarif 2026), Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und den Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung 2026 bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen (5.812,50 € für Kranken- und Pflegeversicherung, 8.450,00 € für Renten- und Arbeitslosenversicherung im Monat), gesetzlich krankenversichert mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 %. Mit Kindern wird ein Kind angesetzt; Kinderfreibeträge, PV-Abschläge ab dem 2. Kind und Freibeträge in den ELStAM bleiben unberücksichtigt – dafür gibt es den Brutto-Netto-Rechner.

Hinweis: Die Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie wirkt sich eine Gehaltserhöhung netto aus?

Von jeder Bruttoerhöhung gehen Lohnsteuer und Sozialabgaben ab, und durch die Steuerprogression steigt der Steuersatz mit. In Steuerklasse I (kinderlos, ohne Kirchensteuer) bleiben 2026 bei 2.500 bis 10.000 € Monatsbrutto rund 47 bis 58 % der Erhöhung netto übrig, zum Beispiel 96,11 € von 175 € bei 5 % mehr auf 3.500 €. Wer mit der Erhöhung eine Beitragsbemessungsgrenze überschreitet, behält vom Teil darüber mehr, weil dort keine Sozialabgaben mehr anfallen.

Wie viel Gehaltserhöhung ist realistisch?

Üblich sind 3-5 % bei normalen Gehaltsverhandlungen. Bei Beförderungen oder Jobwechsel sind 10-20 % realistisch. Die Inflationsrate sollte mindestens ausgeglichen werden.

Wie rechne ich eine Gehaltserhöhung in Euro in Prozent um?

Wählen Sie bei „Erhöhung als“ die Option Euro – der Rechner teilt den Betrag durch Ihr aktuelles Bruttogehalt. 200 € mehr auf 3.500 € sind 5,7 %, aufs Jahr gerechnet 2.400 € brutto zusätzlich. Netto kommen davon in Steuerklasse I (kinderlos, ohne Kirchensteuer) 109,75 € im Monat an: Das Netto steigt von 2.333,25 € auf 2.443,00 €. Mit Ihrer Steuerklasse, Kindern und Kirchensteuer zeigt der Rechner Ihren eigenen Wert.

Ratgeber

Was ist der Gehaltserhöhung-Rechner?

Der Gehaltserhöhung-Rechner berechnet das neue Brutto- und Nettogehalt nach einer prozentualen oder absoluten Gehaltserhöhung.

Wie funktioniert der Gehaltserhöhung-Rechner?

Geben Sie Ihr aktuelles Bruttogehalt, die Erhöhung (in % oder Euro), Steuerklasse, Kinder und Kirchensteuer ein. Der Rechner ermittelt das neue Brutto und das Netto vor und nach der Erhöhung mit Lohnsteuertarif, Sozialabgaben und Beitragsbemessungsgrenzen 2026. Durch die Steuerprogression steigt das Netto prozentual meist weniger als das Brutto.

Wichtige Daten und Fakten

Durchschnittliche Gehaltssteigung in Deutschland 2026: ca. 3-5 %. Reallohnentwicklung: nominal minus Inflation. Kalte Progression: höhere Steuerlast bei Gehaltssteigung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

So berechnen Sie die Auswirkung einer Gehaltserhöhung Schritt für Schritt: 1. Aktuelles Bruttogehalt eingeben: Ihr monatliches Bruttogehalt vor der Erhöhung. 2. Erhöhung festlegen: Prozentual (z. B. 5 %) oder als Absolutbetrag (z. B. 200 EUR). 3. Neues Bruttogehalt berechnen: Altes Brutto x (1 + Erhöhungsprozent / 100) oder altes Brutto + Absolutbetrag. 4. Netto-Auswirkung ermitteln: Durch die Steuerprogression steigt die Steuerbelastung überproportional. In Steuerklasse I (kinderlos, ohne Kirchensteuer) bringt eine Bruttoerhöhung von 5 % bei 2.500 bis 10.000 EUR Monatsbrutto rund 4,0 bis 4,6 % mehr Netto; von jedem zusätzlichen Euro bleiben etwa 47 bis 58 Cent. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen fallen auf den Mehrbetrag keine Sozialabgaben mehr an. 5. Reale Kaufkraft prüfen: Ziehen Sie die aktuelle Inflation ab. Bei 5 % Erhöhung und 2,5 % Inflation beträgt die reale Erhöhung rund 2,4 % (1,05 / 1,025 - 1). 6. Kalte Progression beachten: Der Grundfreibetrag wird jährlich angepasst, gleicht aber nicht immer die volle Inflation aus.

Berechnungsbeispiel

Brutto 3.800 EUR, Steuerklasse I, kinderlos, ohne Kirchensteuer, 5 % Erhöhung. Neues Brutto: 3.990 EUR (+190 EUR). Altes Netto: 2.497,42 EUR. Neues Netto: 2.600,09 EUR (+102,67 EUR). Netto-Erhöhung: 4,1 %. Von den 190 EUR brutto kommen 54 % netto an; 46,00 EUR gehen zusätzlich an Lohnsteuer, 41,33 EUR an Sozialabgaben.

Quellen

Offizielle Quellen

Berechnungen basieren auf den geltenden Gesetzen und amtlichen Daten:

Vollständige Methodik unter Methodik.

Geprüft von Konstantin Iakovlev  ·  Zuletzt aktualisiert:

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